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Monster Hunter - World Beta Blog Header


Monster Hunter: World ist der fünfte Teil der Monster Hunter-Reihe und erscheint am 26. Januar 2018. Wie bereits berichtet fand vom 09.12. bis zum 12.12. die weltweite Beta zu diesem Spiel statt und lieferte erste Eindrücke: Ein Monster Hunter, wie es schon immer hätte sein sollen! Noch spannender und mit neuen coolen Features und Monstern! Meine Gedanken und Erlebnisse aus der Beta könnt ihr nun in diesem Blog erfahren.

Erste Eindrücke

Zunächst einmal sollte ich wohl sagen, dass ich schon seit Jahren ein großer Fan der Monster Hunter-Spiele bin. Als damals Monster Hunter Tri erschien, habe ich es exzessiv mit zwei Freunden zusammen gespielt und seither auch einige weitere Teile. Ich mag zwar Nintendo und dessen Konsolen, bin aber dennoch eigentlich eher ein Sony-Kind. Umso mehr hat es mich dann gefreut, dass ein Monster Hunter auch in Europa endlich auf der PlayStation erscheint. Ich habe mir ehrlich gesagt keine Gedanken dazu gemacht gehabt, inwieweit das neue Monster Hunter eine Verbesserung zu den vorherigen Teilen darstellen könnte und wurde dadurch umso mehr überrascht: Es ist wirklich großartig und spiegelt wohl das wieder, was Monster Hunter schon immer sein sollte!

Monster Hunter World - Kochen

Auch das Kochen ist wieder mit von der Partie

Durch Zufall ist mir auch direkt so ziemlich alles passiert, was man wohl in der Beta erleben konnte: Versteckspiele im Gras, Kämpfe zwischen großen Monstern, eine Entführung durch den Rathalos und mehr, wie ihr weiter unten nachlesen könnt. Der erste sehr positive Fakt ist, dass es keinerlei Ladezeiten mehr während Missionen gibt. Die Übergänge zwischen den Gebieten sind fließend und man kann dabei zusehen, wie der eigene Charakter irgendwo herunterspringt, oder einen Abhang hinaufklettert. Man sieht, wie Monster Wände oder Kletterpflanzen hochklettern und sich nach oben hieven, um die Gebiete zu wechseln. Zudem hat man zu Beginn einer Mission immer die Wahl, bei welchem der Lager man starten möchte und ist nicht mehr gezwungen, beim Jäger-Lager zu beginnen. Auch gibt es nun einen Schnellwahl-Kreis, den man individuell zusammenstellen kann und dadurch mit nur einem Knopfdruck und dem rechten Stick schnell ein bestimmtes Item einsetzen kann, ohne zuvor durch die Liste an Gegenständen scrollen zu müssen.

Ein weiterer positiver Fakt ist, dass man nun seine Umgebung mehr denn je ausnutzen kann: Einen Barroth in den Treibsand locken, den Rathalos in einen Wasserfall fliegen, oder auch einen Anjanath in Schlingpflanzen laufen lassen. Je näher man auf seine Umgebung und mögliche Fallen achtet, desto mehr Möglichkeiten offenbaren sich, die man gegen die Monster verwenden kann. Also: Immer schön die Augen offenhalten! ;-)

Monster Hunter World - Schlingpflanzen

Der Anjanath ist in Schlingpflanzen geraten

Auf der Minikarte werden gefundene Sammelstellen von Kräutern, Honig und Co. markiert, wenn man sie einmal entdeckt hat, sodass man sich nicht dumm und dusselig suchen muss. Hat ein Kampfgefährte oder man selbst das Monster entdeckt, kann man sich mithilfe von Spähkäfern den Weg zum Monster zeigen lassen. Die Spähkäfer können manchmal ein wenig nervig sein und den Blick versperren, aber sie sind dennoch sehr hilfreich. Eine andere Möglichkeit, das Monster aufzuspüren, ist den Hinweisen zu folgen, die es hinterlässt – Fußspuren, Kadaver oder andere Dinge. Sollte man es so gar nicht finden, wird es nach einer bestimmten Zeit auch auf der Karte markiert, um es leichter aufzuspüren.

Zudem hat man nun eine Schleuder zur Verfügung, mit der man entweder gewöhnliche Steine oder aber auch die verschiedenen Messerarten, wie Gift- oder Lähmungsmesser, auf das Monster schießen kann. Wenn man Steine auf ein Monster schießt, kann man damit die Aufmerksamkeit des Monsters auf sich lenken, was durchaus hilfreich sein kann. Gerade wenn man Partner mit Fernkampfwaffen dabei hat, ist es wichtig, dass das Monster diese nicht angreift.

Monster Hunter World - Horizon Zero Dawn

Übrigens wird es Outfits und Waffen aus Horizon Zero Dawn geben

Nach den einzelnen Jagden gibt es übrigens die „Jäger-Höhepunkte“, bei denen man eine Art Auszeichnung für verschiedene Aktionen erhalten kann. Das können gefundene große Monster sein, zerstörte Teile beim Monster, Abschüsse mit der Schleuder, Nutzen von Fallen und so weiter. Pro Mission gibt es vier solcher Auszeichnungen, aber ich habe bisher nicht herausgefunden, ob sie irgendetwas bringen, außer ein wenig Lob. Ich tippe darauf, dass man dafür wohl im eigentlichen Spiel Trophäen erhalten kann.

Die Ausrüstung

Während der Beta hatte man für jeden Waffentypen eine vorgegebene Waffe zur Verfügung und die Wahl zwischen mehreren Rüstungen und Accessoires. Es gab viele alte und ein paar neue Waffenarten zur Auswahl. Mein persönlicher Liebling war seit jeher das Langschwert und so fiel auch dieses Mal die Wahl auf dieses. Bei den Rüstungen gab es ebenfalls sowohl alte als auch neue, und allgemein sehen die einzelnen Kleidungsstücke sehr gut aus.

Im Trainingsmodus konnte man die verschiedenen Waffen testen und es wurde angezeigt, welche Angriffs-Kombinationen jeweils möglich sind. Ich gehe davon aus, dass der Trainingsmodus auch im eigentlichen Spiel verfügbar und gerade für neue Spieler oder zum Austesten der neuen Waffentypen hilfreich sein wird. Auf jeden Fall eine gute Idee.

Die Missionen

Kommen wir zu den eigentlichen Missionen, die die Beta geboten hat. Insgesamt drei an der Zahl in steigendem Schwierigkeitsgrad. Diese galt es in jeweils 20 Minuten abzuschließen, wobei man normalerweise in den vorherigen Teilen immer 45 Minuten Zeit hatte und diese kurze Begrenzung vermutlich nur für die Beta war. Bei den Missionen konnte man nacheinander verschiedene Features des Spiels kennenlernen. Was mich beim Mehrspieler-Modus sehr gestört hat, war, dass ich bei der Spielersuche ständig in Sitzungen gesetzt werden sollte, die genau in diesem Moment voll wurde und das mehrfach hintereinander. Das hat die Spielersuche ganz schön in die Länge gezogen und wenn ich eine Sitzung eröffnet habe, hat es irgendwie immer ewig gedauert, bis auch nur eine Person beigetreten war. Ich hoffe, dass das beim Spiel dann besser läuft.

Monster Hunter World - Sprungangriff

Man kann nun auch in der Luft angreifen

Ich selbst habe alle Missionen im Mehrspieler-Modus gespielt und dabei immer mit drei Fremden zusammengespielt. In einer Runde begegnete ich leider der Sorte Spieler, die sehr beleidigend wurde, wenn man mal etwas falsch gemacht hat, aber an sich waren die Online-Runden sehr gut. Ich habe mit einer Freundin, bei FANDOM unter dem Namen Combatir bekannt, zusammengespielt, die wiederum die Jagd im Einzelspieler-Modus getestet hat. Die Monster sind im Einzelspieler-Modus verständlicherweise schwächer, kämpfen aber auf dieselbe Weise. Spielt man allein, darf man bis zu drei Mal sterben, bis die Mission als Misserfolg zählt, im Mehrspieler hingegen neun Mal. Früher dürfte man auch im Mehrspieler insgesamt nur drei Mal sterben, sodass das nun eine großer Anstieg ist – die in meiner ersten Gruppe bei der Experten-Mission aber durchaus notwendig war. Nach jeder Online-Jagd konnte ich zudem wählen, ob ich mit derselben Gruppe noch einmal eine Mission spielen will oder neu suchen möchte. Aber es wurde nur dann nochmal dieselbe Gruppe benutzt, wenn auch die anderen Gruppenteilnehmer diese Option gewählt hatten.

Es sei übrigens anzumerken, dass meine Videos auf der normalen PlayStation 4 aufgenommen wurden. Die Grafik dürfte auf einer PlayStation 4 Pro nochmal einen Ticken besser aussehen.

Die Anfänger-Mission: Waldverschlinger Groß-Jagras

Monster Hunter World - Groß-Jagras

Ein Jäger auf dem Rücken des Groß-Jagras

Im Uralten Wald konnte man Jagd auf ein neues Monster machen, den Groß-Jagras. Bei dieser Mission hat man erst einmal das Jagen an sich kennengelernt und die Auftraggeberin gab Tipps für verschiedene Dinge. Leute, die früher bereits Monster Hunter gespielt haben, dürften die Mission wohl nach wenigen Minuten beendet haben. Ich bin während der Mission zwar einem Rathalos über den Weg gelaufen, aber der hat mir keine wirkliche Beachtung geschenkt und ist einfach weggeflogen. Ich war wohl nicht interessant genug.

Die Fortgeschrittenen-Mission: Wildturm-Randale

Den Barroth gab es bereits in früheren Spielen und nun ist er im fünften Teil der Hauptreihe zurückgekehrt. Gerade beim Barroth konnte man sehr gut die gute Grafik des Spiels im Vergleich zu früher erkennen, denn der Schlamm am Körper des Barroth sah einfach gut aus. Die Jagd hat in die Wildturm-Ödnis geführt, wo man zum ersten Mal auch ein anderes Monster getroffen hat, das in den Kampf eingegriffen hat: den Jyuratodus. Wer frühere Teile bereits gespielt hat, kennt die Mechanik, dass sich die Monster gegenseitig angreifen können. Dieses Feature wurde ebenfalls wieder eingebaut und bei der Begegnung zwischen diesen beiden Monstern das erste Mal gezeigt. Wenn die Monster gerade nicht auf die Jäger losgegangen sind, haben sie sich gegenseitig attackiert. Bei meinem zweiten Durchlauf dieser Mission habe ich ein Video gemacht, bei dem man am Ende auch eindrucksvoll sehen kann, wie der Jyuratodus den Barroth in die Mangel nimmt.

Monster Hunter World - Barroth

Der Barroth sieht eindrucksvoll aus

In dieser Mission konnte ich auch zum ersten Mal auf den Rücken des Barroth hüpfen und ihm mit meinem Messer ordentlich zusetzen. In Monster Hunter 4 Ultimate gab es diese Funktion auch schon, allerdings musste man sich dort nur festklammern. In Monster Hunter: World reicht das jedoch nicht immer aus, wie ich feststellen musste. Der Barroth ist seitlich gegen einen Felsen gelaufen, weil ich an dieser Seite hing und er mich damit wohl loswerden wollte. Ich musste mich dann schnell auf seinen Rücken schwingen, um ihn von dort weiter angreifen zu können. Er ist dann aber noch wilder geworden und hat mich schließlich abgeworfen, als er sich in den Matsch geschmissen und darin gesuhlt hat. Kluges Monster, das muss ich schon sagen.

Eine weitere Funktion, die ich hier kennengelernt habe, war das Verstecken in hohem Gras. Dadurch ist es möglich, ungesehen an großen Monstern vorbeizukommen oder aus dem Hinterhalt anzugreifen.

Monster Hunter World Beta - Jagd auf den Barroth

Monster Hunter World Beta - Jagd auf den Barroth

Die Experten-Mission: Die Plage des Uralten Waldes

Die letzte Mission führte zurück in den Uralten Wald, wo eine Jagd gegen ein sehr großes Monster stattfand. Im Menü selbst wurde nicht verraten, um welches Monster es sich handelte, sodass ich es auch erst während der Mission herausfand: Ein Anjanath. Zu gern hätte ich meine erste Jagd gegen dieses Monster mit euch geteilt, aber leider habe ich vergessen, das Video zu speichern. Diese Mission war auch sehr knapp, denn mein Team und ich beendeten sie mit gerade einmal 30 Sekunden Restzeit.

Zunächst einmal begann die Mission bei mir damit, das Monster überhaupt zu finden, denn keiner aus meinem vierköpfigen Team konnte es anfangs aufspüren – bis ich dann auf die Karte zurückgriff, wo es schließlich angezeigt wurde, nachdem ich ausreichend Hinweise gefunden hatte. Ehe ich den Anjanath erreichte, sprang ein Groß-Jagras aus dem Gebüsch neben mir und rammte mich dabei erst einmal zu Boden. Kurz darauf kam der Anjanath zu uns und auch meine Gefährten eilten endlich herbei. Da der Groß-Jagras sich mit dem Anjanath anlegte, zeigte sich kurzerhand, wie der Kampf zwischen Monstern wirklich eindrucksvoll ablaufen kann: Der Anjanath packte den Groß-Jagras mit seinem Maul und schleuderte ihn erst einmal hin und her. Schließlich warf er ihn gegen einen nahen Felsen und der Groß-Jagras floh humpelnd und mit eingezogenem Schwanz. Wow!

Monster Hunter World - Anjanath

Den Anjanath sollte man nicht unterschätzen

Nach weiteren Minuten des erbitterten Kampfes gegen unsere Gruppe, floh der Anjanath dann zu seinem Nest und kletterte dafür an mehreren Pflanzen nach oben. Im Nest hatte es sich aber gerade ein Rathalos bequem gemacht, dem es wohl gar nicht gefiel, dass da jetzt ein anderes Monster auftauchte. Der Rathalos zündete den Anjanath mit seinem Flammenstrahl an und griff ihn danach mit seinen Klauen, um ihn davonzutragen. Na ja, nach nur wenigen Metern ließ er ihn aber mit lautem Krachen zu Boden fallen, weil er wohl zu schwer und groß zum Wegfliegen war. Stattdessen entschied sich der Flugwyvern dazu, mich an den Armen zu greifen und in sein Nest zu verschleppen … direkt vor das Maul der Rathian. Dankeschön, Rathalos! Ich sah schon meinen Tod kommen, als die beiden Wyvern auf mich losgingen. Doch zum Glück besiegten meine Partner den Anjanath kurz darauf und schlossen die Mission erfolgreich ab. Diese ganze Mission war sehr nervenaufreibend und spannend, und ich freue mich, solche Erlebnisse auch im eigentlichen Spiel zu haben.

Auch wenn ich meinen ersten coolen Durchlauf leider nicht als Video aufgenommen habe, habe ich dennoch einen späteren Versuch nur für euch gemacht. Es startet aber mitten in der Jagd, weil meine PlayStation die ersten paar Minuten nicht mit aufnehmen wollte.

Monster Hunter World Beta - Jagd auf den Anjanath

Monster Hunter World Beta - Jagd auf den Anjanath

Lasst die Jagd beginnen

Monster Hunter World - Kantine

Nicht mehr lange und dann kommt Monster Hunter: World endlich auf den Markt und ich freue mich wie ein kleines Kind darauf. Geht es euch auch so?
Hattet ihr in der Beta vielleicht schöne oder spannende Momente, die ihr in den Kommentaren mit uns teilen wollt?



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Vanyar

Vanyar ist seit 2012 primär in Videospiel- und Serien-Wikis auf FANDOM anzutreffen und schreibt für die Gaming-Taskforce. Ob RPG oder Shooter, Comedy oder Horror, ihre Vorlieben bei Spielen und Serien sind sehr breit gefächert. Heute schlägt ihr Herz vor allem für PlayStation-Spiele, wo sie ein regelrechter Trophäen-Freak geworden ist, aber auch Nintendo-Controller finden immer wieder den Weg in ihre Hand. Abseits dieser digitalen Welten zeichnet und schreibt sie gern, arbeitet an eigenen RPGs und hört oder macht Musik.